Weniger Geld für Autoparkplätze, mehr für den Umweltverbund

Wer nicht selber Bauherr ist, weiß meist gar nicht, was ein Stellplatz kostet. Wir haben aus dem Gespräch mit anderen Baugruppen Zahlen zwischen 25.000 und 30.000 Euro gehört. Skandalös, wenn Menschen, die autofrei leben, solche Kosten schultern müssen, um einen nie benötigten Autostellplatz zu finanzieren.

12. Wohnprojekttag

Hier kann man neue Wohnprojekte kennenlernen und erfährt viel über Stadtentwicklung, auch aus anderen Städten.

Programm

Videos schauen

Max Raabe: Drei Minuten lustig: Fahrrad fahrn

Ziemlich unlustig: Risiko Radfahren: Wie sicher sind unsere Radwege? | heute-show vom 29.03.2019    

Haben Sie Tipps, die Sie gern weitergeben möchten?

 
 

Für ein soziales Bodenrecht - Grüne und SPD schauen nach Wien

Der grüne Bundestagsabgeordnete für München Dieter Janecek lud für den 28.2. ein

Wohnen für 5€/m²? Mehr Wien wagen!

Keynote & Diskussion mit dem Wiener grünen Politiker und Experten für Wohnungspolitik Christoph Chorherr

Wohnen wie in Wien – davon können die Menschen in München nur träumen! Denn in Wien liegt die Durchschnittsmiete pro Quadratmeter bei privaten Neuvermietungen unter 10 Euro, bei öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungen sogar nur bei 7,60 Euro. Und im vergangenen November kam noch ein Paukenschlag: Die rotgrüne Stadtregierung setzte eine neue Bauordnung durch, mit der bei 60 Prozent der Neubau-Wohnungen eine Miete von netto nur 5 Euro pro Quadratmeter gelten soll. Metropolen in der ganzen Welt schauen staunend nach Wien: Wie machen die das?

GROß denken! Vom autofreien Wohnprojekt zum autofreien Stadtviertel

Wir haben bisher für jedes autofreie Wohnhaus lange Kämpfe gegen die Bedenkenträger in der Stadt München geführt. Wir wollen in Zukunft mehr: autofreie Stadtviertel. Dies ist auch Thema im AK nachhaltige Quartiersentwicklung, bei dem wir mitmachen.

Wir freuen uns auf viele Mitstreiter. Egal, ob Sie selber als autofreier Haushalt sich eine Wohn-Zukunft schaffen wollen oder als Streiter gegen den Klimawandel zur Verkehrswende beitragen wollen oder ob Ihnen die Stadt München am Herzen liegt, Sie sind bei willkommen. Kontakt siehe Impressum.

Autofreie und autoreduzierte Projekte anderswo

Wir haben im Oktober 2018 autofreie bzw autoarme Projekte in Freiburg (Stadtteil Vauban) und Basel (Erlenmatt Ost) besichtigt.

Im November besuchten wir das autofreie Projekt Stellwerk 60 in Köln. 

Im Dezember fuhren wir nach Wien und besichtigten das autofreie Projekt Nordmanngasse, Biky-City und Bike&Swim in der Vorgartenstraße, die Seestadt Aspern

Im Januar 2019 waren wir in Kassel in der Unterneustadt und erhielten Infos zum Martiniviertel.

Im September besichtigten wir das Projekt KOchermatte in Aegerten in der Schweiz

Wir wollen auch noch die autofreie Siedlung in Münster und mehrere Projekte in Hamburg, Berlin und Bremen sehen,  Kopenhagen klappt hoffentlich auch einmal.

Wir nehmen gern auch weitere Interessierte mit. Melden Sie sich unter kontakt@wohnen-ohne-auto.de oder Tel. 089-20 11 898

Rückblick Veranstaltungen in München im Herbst

Filme, Führungen, Vorträge, Workshops - der Klimaherbst bot von 9.10 - 1.11. ein volles Programm.  Wir waren am 14. Oktober mit einem Infostand und einer Lesung auf der Klimadult und am 16. Oktober führten wir die Veranstaltung "zeitgemäß mobil" durch,  dazu schrieb die Süddeutsche diesen Artikel. Am 31. Oktober gings in einer Fachtagung um lärmarme Innenstadtlogistik, die Vorträge sind hier.

Weitere, von Partnern organisiert: 9. November, ab 14 Uhr, Lärmexkursion zu Fuß. 11. November Führung zum Nahmobilitätskonzept der Isarvorstadt. Mehr dazu hier

Kann uns als Autofreien der Dieselbetrug egal sein?

Wieviel Schädigung von Gesundheit und Lebensqualität ist mit dem Grundgesetz vereinbar? Seit Jahren bekannter, offensichtlicher Betrug und Schädigung unserer Gesundheit hätte eine Handhabe zum sofortigen Eingreifen gegeben.

Die massiven Betrügereien der Automobilindustrie begannen wohl 2005/2006. Die Autoindustrie selbst  behauptete, sie hätte das Stickoxidproblem gelöst und hat für die richtigen falschen Messungen gesorgt. Die Politik hat den Betrug mit offenen Augen geduldet. In was für einem Rechtssystem leben wir eigentlich, wenn nicht mal die Hardware-Nachrüstung auf Kosten derer, die fehlerhafte Produkte verkauft haben, verpflichtend wird? Die Empörung wird statt dessen gegen die gerichtet, die den Betrug benennen, nicht gegen die Betrüger. (der Bote wird geköpft)

So  werden uns weiterhin Stickoxide und vor allem Feinstäube - auch der Benziner! - begleiten.

Die Verkehrsminister hießen in dieser Zeit:

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